Tierwissen
Hier finden Sie nützliche Links zum Thema Tierwissen, also zu allem, was man wissen sollte, bevor man sich ein Tier anschafft und natürlich was man wissen müsste, wenn man ein Tier besitzt.Möchten Sie einem Tier ein glückliches Zuhause geben?
Hier eine nützliche “Check-Liste”, von der wir das Modell auf der Seite unserer Tierfreundin, Frau Katharina von Spinn, www.pudel-amore.de, entnommen und mit eigenen Überlegungen ergänzt haben.
Ihre Check-Liste für ein neues Familien-Mitglied:
1. Familie
Sind alle in der Familie mit einem Tier einverstanden?
Haben Sie sich umfassend über die individuellen Bedürfnisse des von Ihnen gewählten Tieres und auch seiner Rasse informiert?
2. Zeit
Haben Sie und Ihre Familienangehörige die notwendige Zeit, sich täglich ausgiebig mit einem Tier zu beschäftigen – auch in den nächsten Jahren?
3. Zuständigkeit
Kinder versprechen ihren Eltern oft hoch und heilig, die Versorgung des Tieres zu übernehmen. Die Realität jedoch sieht oft ganz anders aus. Sind Ihre Kinder reif für eine solche Verantwortung?
Sind Sie – notfalls auch auf Dauer – dazu bereit, für Ihre Kinder einzuspringen?
Dazu soll man sich auch im Klaren sein, dass es nicht fair ist Kindern eine Arbeit aufzubürgen, für die Erwachsene zuständig wären.
Die Eltern sind dazu verpflichtet nach besten Kriterien zu beurteilen, wie viel ein Kind Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen kann und es sollte auf diesem Weg immer begleitet werden.
4. Alter
Ein Hund kann auch älter als 15 und eine Katze auch merh als 20 Jahre alt werden! Sind Sie sich der Verantwortung für einen solch langen Zeitraum bewusst?
5. Allergien
Nicht nur Blüten und Lebensmittel verursachen Allergien … gleiches gilt für Tiere! Sollten Sie sich nicht sicher sein, dass Sie und die Mitglieder Ihres Haushalts keine Allergien haben, so sollten Sie – dem Hund zu Liebe – vor einer Anschaffung einen Hautarzt aufsuchen und einen Allergie-Test machen!
6. Erziehung
Sind alle Familienmitglieder gewillt, die notwendige Geduld für eine gute Erziehung des Hundes aufzubringen? Nur dann wird ein reibungsloses und glückliches Miteinander funktionieren!
Falls Sie sich für einen Hunde-Welpen entschieden haben, prüfen Sie bitte, ob Sie ggf. auch die Kosten für eine Hundeschulung aufbringen können?
Seien Sie sich auch im Klaren, dass vor allem junge Tiere viel mehr anstellen und dass gerade bei unerfahrenen Menschen der Umgang mit einem älteren (ausgewachsen, stubenrein usw.) Tier oft leichter ist.
7. Haus, Wohnung und Umfeld
Hat ein Tier in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung genügend Platz? Beachten Sie, dass seine Größe nicht unbedingt viel darüber aussagt, wieviel Freiraum er braucht! So kann z.B. ein sehr großer Hund in einer Wohnung gehalten werden, solange man ihm den nötigen Ausgang gewährt. Und auch kleinere Hunde zu besitzen bedeutet nicht unbedingt, dass diese mit Balkon und Wohnung genügend Freiraum hätten.
Sollten Sie zur Miete wohnen … ist vom Vermieter die Haltung eines Tieres gestattet? Falls dies nicht aus Ihrem Mietvertrag hervor geht, müssen Sie die schriftliche Einverständniserklärung Ihres Vermieters einholen! Ein Hund bellt … mal mehr, mal weniger. Werden Ihre Nachbarn dafür Verständnis aufbringen? Ein Gespräch vorab kann hier unnötigen Ärger vermeiden!
8. Urlaub
Sind Unterbringung und Versorgung des Tieres auch während Ihres Urlaubes sicher gestellt?
Die Mitnahme des Hundes in einen Flug-Urlaub bedeutet für ihn eine enorme Belastung! Können Sie trotz angespannter Urlaubskasse die Kosten für eine Tierpension tragen?
Falls Sie ihn bei einem Langzeit-Urlaub mitnehmen wollen bzw. eine Auslands-Residenz besitzen – haben Sie die für das Land spezifischen Vorschriften (z.B. Quarantäne), die Regelungen der Fluggesellschaft und die der Unterkunft bedacht?
9. Partnerschaft
Haben Sie mit ihrem Lebenspartner eine verbindliche Übereinkunft getroffen, wer das Tier übernimmt, falls die Partnerschaft unerwartet auseinander gehen sollte? Der falsche Umgang mit einem Tier führt schon sehr schnell zu unerwünschten Folgen, die bei schlimmeren Fällen das Zusammenleben gefährden können.
Haben Sie daher keine Angst einzugestehen, wenn Sie Hilfe und Ratschläge brauchen und melden Sie sich bei uns im Tierheim, wo wir Sie auch an unsere freiwillige Trainerin weiterleiten können.
Wenn man beim ersten Mal gleich das richtige lernt dann steht einer schönen Zukunft mit Tieren nichts mehr im Wege und man kann das Zusammenleben mit dem Tier gänzlich genießen.
Weitere nützliche Links zu wichtigen Themen:
TOLLWUT
Die Tollwut ist eine seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute, fast immer tödliche Gehirnentzündung verursacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut
Genauere Infos bezüglich der Tollwut
in Südtirol und Vorbeugungsmaßnahmen unter
http://www.provincia.bz.it/landwirtschaft/tollwut.asp
LEISHMANIOSE
Krankheit, die durch Sandmücken übertragen wird.
Südtirol gilt als Sandmücken-frei, jedoch ist die Ansteckung z.B. durch Straßenhunde aus Süditalien (aber nicht nur) möglich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leishmaniose
www.leishmaniose.de
Hier finden Sie die Liste aller Länder und Infos ob diese Sandmücken vorweisen.
FIV
Felines Immundefizienz-Virus
http://de.wikipedia.org/wiki/Felines_Immundefizienz-Virus
FEHV
Katzenschnupfen
http://de.wikipedia.org/wiki/Katzenschnupfen
Sommertipps
Nützliche Tipps für die heißen Tage
http://www.peta.de/web/hitzetipps.4533.html




